Emotionsfokussierte Therapie (EFT)

Die Emotionsfokussierte Therapie (nach Greenberg) legt den Fokus auf emotionale Prozesse und plädiert dafür, „Emotionen mit Emotionen“ zu verändern.

Wut und Freude, Furcht und Scham, Eifersucht und Liebe – in uns allen stecken Emotionen, die uns vermitteln, wie wir die Welt erleben. Die für Emotionen zuständigen Bereiche unseres Gehirns sind mit Informationen über persönliche Bedeutungen, Bedürfnisse und Werte angefüllt und verarbeiten die in der Welt vorkommenden Muster erheblich schneller als der rationale Teil unseres Gehirns. 

Unsere Gefühle ermöglichen es uns einerseits, uns schnell an die jeweilige Umgebung anzupassen, andererseits können sie aber auch ziemlich verwirrend, überwältigend oder "verschüttet" sein. Die EFT fokussiert tiefe, oftmals schmerzhaft erlebte Emotionen, die Patienten oftmals versuchen, zu vermeiden.

Die Aufgabe des Therapeuten ist es, die emotionale Verarbeitung des Patienten zu fördern, indem der Patient Zugang zu seinem zentralen - teilweise negativen -  emotionalen Verarbeitungsmuster bekommt.
Es geht darum Gefühlserlerben bewusst wahrzunehmen, zu regulieren, zu akzeptieren und durch flexibele, vielseitigere emotionale Reaktionen zu ersetzen.