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Die Grundannahme für verhaltenstherapeutisches Vorgehen ist, dass psychische Prozesse veränderbar sind. Weiterhin charakteristisch für verhaltenstherapeutisches Handeln ist die Orientierung auf die Gegenwart mit der Fragestellung "Welche Reaktionen lösen welche Gedanken, Gefühle und Handlungen aus?"
Bei der Betrachtung der Problementstehung werden auch die vergangenen handlungsleitenden Auslöser und deren Funktion betrachtet.

Nach eingehender Analyse der Beschwerden und Problemen werden konkrete und machbare Ziele gemeinsam von Patienten und Therapeuten erarbeitet. Daran orientieren sich die infrage kommenden therapeutischen Methoden und die erste Therapieplanung, die das "Grundgerüst" der Therapie bildet. Während des Therapieprozesses werden die laufenden Entwicklungen und aktuellen Ereignissen berücksichtig und folglich Ziele und therapeutische Methoden entsprechend angepasst.

Eine einzeltherapeutische Sitzung umfasst 50 Minuten. Je nach empfundener Belastung des Betroffenen bzw. Notwendigkeit finden die Sitzungen zunächst einmal wöchentlich, später in größeren zeitlichen Abständen statt.