Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)

Die Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) nach Steven C. Hayes wurde genau wie die Schematherapie auf Grundlage der Verhaltenstherapie entwickelt und ergänzt diese. ACT kombiniert verhaltenstherapeutische Techniken mit achtsamkeits- und akzeptanzbasierten Strategien. Lernen Sie nachfolgend die wesentlichen Kernelemente von ACT kennen:

Den Augenblick achtsam wahrnehmen

Wir alle sind oft gedanklich in der Vergangenheit, oder versuchen, die Zukunft vorauszusehen und verpassen somit den gegenwärtigen Moment und das, was dieser für uns bereithält. ACT setzt u.a. Achtsamkeitsübungen ein, die uns helfen wieder im Hier und Jetzt zu sein. 

Das Unveränderliche akzeptieren

Häufig sträuben wir uns dagegen, Dinge anzunehmen, die wir nicht ändern können. Die Vermeidung unangenehmer Gefühle und der Kampf gegen unlösbare Situationen rauben uns Kraft. Dabei heißt Akzeptieren nicht gutheißen, sondern Situationen anzunehmen und die dadurch frei werdenden Energien für das zu nutzen, was uns selbst wirklich wichtig ist. 

Abstand zu den eigenen Gedanken erlangen – ich glaube nicht alles, was ich denke.

Unser Gehirn ist eine „Denkmaschine“ und produziert unablässig Gedanken. Viele davon sind nützlich – andere sind jedoch schmerzhaft und wenig hilfreich: Sie sind irrational, verzerrt, belanglos oder auch falsch. 

Dennoch drängen sich diese irreführenden und schmerzhaften Gedanken immer wieder harnäckig auf.  ACT hilft dabei, Abstand zu diesen Gedanken zu gewinnen und sie dadurch zu „entmachten“. So gewinnen wir die Freiheit zurück, zu entscheiden, ob die Gedanken uns bestimmen, oder wir die Gedanken. 

Mit Werten den Kompass für unser Leben ausrichten  

Was ist mir wichtig im Leben? Was will ich erreichen? Wie will ich sein? 

In unserem Leben haben Ziele eine zentrale Bedeutung - sie bringen uns in Bewegung. Werte sind ebenso wichtig - sie funktionieren wie ein Kompass, geben uns Orientierung und helfen uns dabei, unseren Weg zu finden. ACT unterstützt dabei, unseren Kompass auszurichten, indem wir uns unserer eigenen Werte bewusst werden.   

Commitment eingehen und eine Haltung einnehmen 

Wenn wir beispielsweise seit langem unter Depressionen oder Ängsten leiden, beginnen wir zu resignieren. Wir setzen uns keine Ziele mehr, lassen uns treiben oder nehmen Dinge, die einmal bedeutsam für uns waren, oder im schlimmsten Falle uns selbst nicht mehr wichtig. 

ACT hilft dabei, dies zu verändern, indem die innere Resignation gelöst wird. Sie lernen zu erkennen, welche Dinge bedeutsam für Sie sind, eine bejahende Haltung einzunehmen und eine „Selbstverpflichtung“ (commitment) einzugehen – und noch wichtiger: auch danach zu handeln!

Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)

Die Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) nach Steven C. Hayes wurde genau wie die Schematherapie auf Grundlage der Verhaltenstherapie entwickelt und ergänzt diese.

ACT kombiniert verhaltenstherapeutische Techniken mit achtsamkeits- und akzeptanzbasierten Strategien.

Lernen Sie nachfolgend die wesentlichen Kernelemente von ACT kennen:

Den Augenblick achtsam wahrnehmen

Wir alle sind oft gedanklich in der Vergangenheit oder versuchen, die Zukunft vorauszusehen und verpassen somit den gegenwärtigen Moment und das, was dieser für uns bereithält. 

ACT setzt u.a. Achtsamkeitsübungen ein, die uns helfen wieder im Hier und Jetzt zu sein.

Das Unveränderliche akzeptieren

Häufig sträuben wir uns dagegen, Dinge anzunehmen, die wir nicht ändern können. Die Vermeidung unangenehmer Gefühle und der Kampf gegen unlösbare Situationen rauben uns Kraft. Dabei heißt Akzeptieren nicht gutheißen, sondern Situationen anzunehmen und die dadurch frei werdenden Energien für das zu nutzen, was uns selbst wirklich wichtig ist.

Abstand zu den eigenen Gedanken erlangen – ich glaube nicht alles, was ich denke.

Unser Gehirn ist eine „Denkmaschine“ und produziert unablässig Gedanken. Viele davon sind nützlich – andere sind jedoch schmerzhaft und wenig hilfreich: Sie sind irrational, verzerrt, belanglos oder auch falsch.

Dennoch drängen sich diese hartnäckigen und schmerzhaften Gedanken immer wieder auf.  ACT hilft dabei, Abstand zu diesen Gedanken zu gewinnen und sie dadurch zu „entmachten“. So gewinnen wir die Freiheit zurück, eigenbestimmt zu entscheiden, ob die Gedanken uns bestimmen oder wir die Gedanken.

Mit Werten den Kompass für unser Leben ausrichten 

Was ist mir wichtig im Leben? Was will ich erreichen? Wie will ich sein?

Wenn Ziele uns dazu bringen einen Kurs in unserem Leben zu setzen, dann sind Werte der Kompass, der die Orientierung gibt. Werte sind vergleichbar mit einem Leuchtturm – sie helfen uns dabei unseren Weg zu finden, selbst wenn das Leben wieder einmal höhere Wogen schlägt. ACT unterstützt dabei, unseren Kompass auszurichten, indem wir uns unserer eigenen Werte bewusst werden.   

Commitment eingehen und eine Haltung einnehmen

Wenn wir beispielsweise seit langem unter Depressionen oder Ängsten leiden, beginnen wir zu resignieren. Wir setzen uns keine Ziele mehr, lassen uns treiben oder nehmen Dinge, die einmal bedeutsam für uns waren, oder im schlimmsten Falle uns selbst nicht mehr wichtig.

ACT hilft dabei, dies zu verändern, indem die innere Resignation gelöst wird. Sie lernen zu erkennen, welche Dinge bedeutsam für Sie sind, eine bejahende Haltung einzunehmen und eine „Selbstverpflichtung“ (commitment) einzugehen – und noch wichtiger: auch danach zu handeln!