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DIE systemische Therapie gibt es nicht. Vielmehr ist darunter ein breiter Oberbegriff zu verstehen, der eine Vielzahl von Modellen und Techniken umfasst.

In der systemischen Therapie werden psychische Probleme nicht als Eigenschaften einzelner Personen betrachtet. Eher werden individuelle Symptome als Ergebnis von krankheitserzeugenden und -aufrechterhaltenden Beziehungsmustern im Kontext wichtiger Bezugspersonen gesehen. Diese werden deshalb nach Möglichkeit in den therapeutischen Prozess mit einbezogen.

Systemische Therapie ist eine Form der Therapie, welche die Lebensqualität von Menschen im Zusammenhang mit ihren relevanten Beziehungen und Lebenskonzepten sieht. Dabei erweiterte sich in den letzten Jahren der Blickwinkel von der Familie auf alle, einen Menschen umgebenden Systeme, wie Arbeitsfeld und Freundeskreis als auch auf die Kontexte, in denen Therapie und Beratung stattfindet.

Wir als Therapeuten sehen uns nicht als "Experten", die eine Diagnose stellen und die Lösung vorgeben. Wir führen vielmehr einen neugierigen und respektvollen Dialog mit Ihnen als Einzelperson, zusammen mit Ihrem/Ihrer PartnerIn oder Ihrer Familie, um Sie darin zu unterstützen, Blockaden in Ihren Bezugssystemen aufzulösen, neue Perspektiven und ein befriedigendes Zusammenleben zu entwickeln.

Beispiele für systemische Methoden sind: